Beruf der Bauwirtschaft
Am 1. August 2026 tritt der "Vorläufige Bildungsplan" für diese Ausbildungsberufe in Kraft.
Der Beruf der Straßenbauerin und des Straßenbauers konzentriert sich auf den Bau und die Instandhaltung von Haupt- und Nebenstraßen, Autobahnen, Geh- und Fahrradwegen und anderen Verkehrsinfrastrukturen wie z. B. Fußgängerzonen.
Straßenbauerinnen und Straßenbauer sind für verschiedene Aufgaben im Straßenbau verantwortlich, darunter das Ausmessen und Markieren von Baustellen, das Anlegen von Fundamenten, das Verlegen von Pflastersteinen oder Asphalt, das Setzen von Bordsteinen und Randbefestigungen und das Installieren von Verkehrszeichen und Markierungen. Sie arbeiten mit verschiedenen Materialien wie Beton, Asphalt, Kies und Pflastersteinen und verwenden eine Vielzahl von Werkzeugen und Maschinen, darunter Bagger, Walzen und Raupen.
Straßenbauerinnen und Straßenbauer müssen fit sein, da ihr Beruf oft körperlich anspruchsvoll ist und sie im Freien unter verschiedenen Wetterbedingungen arbeiten. Zudem erfordert dieser Beruf ein hohes Maß an Genauigkeit, um sicherzustellen, dass die Straßen sicher und funktionsfähig sind.
Die Lernfelder des ersten Ausbildungsjahres der Berufsausbildungen in der Bauwirtschaft (Bereiche Hochbau, Tiefbau, Ausbau) sind identisch. Eine gemeinsame Beschulung ist im ersten Ausbildungsjahr möglich.
Ausgangspunkt der didaktisch-methodischen Gestaltung der Lernsituationen in den einzelnen Lernfeldern sollen die Arbeits- und Geschäftsprozesse des beruflichen Handlungsfeldes sein. Dieses ist in den Zielen und den ergänzenden Inhalten abgebildet, die maßgeblich für die Unterrichtsgestaltung sind.
Bildungsplan zum Download
Im Kontext
Dieser Beruf ist dem Fachbereich Technik/Naturwissenschaften zugeordnet (siehe Bildungspläne für den Fachbereich Technik/Naturwissenschaften).