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Lernfelder und Bündelungsfächer - Mathematisch-technische Softwareentwicklerin und Mathematisch-technischer Softwareentwickler

Beschreibung der Bündelungsfächer

Die Beschreibung der Bündelungsfächer verdeutlicht den Zusammenhang der Arbeits- und Geschäftsprozesse in gleichen oder affinen beruflichen Handlungsfeldern, die konstituierend für die jeweiligen Lernfelder sind. Die Lernfeldübersicht zeigt die Zuordnung der Lernfelder zu den Bündelungsfächern.

Mathematische Modellierung

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben wirtschaftliche, technische und naturwissenschaftliche Prozesse durch Anwendung mathematischer Hilfsmittel. Bei Bedarf zerlegen sie das zu lösende Problem in Teilprobleme. Sie beschreiben das Lösungsmodell unter Verwendung der mathematischen Fachsprache. Sie suchen für das gewählte Modell eigenständig und im Rahmen kooperativer Arbeitsformen Lösungsansätze und entwickeln Lösungswege. Sie setzen dafür auch geeignete Software ein (CAS). Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die gewonnenen Ergebnisse und bewerten die Einsatzmöglichkeit der verwendeten Verfahren in Bezug auf die mathematische Prozessabbildung. Sie erfassen ihre Ergebnisse mit einem geeigneten Dokumentationssystem.

Softwareentwicklung

Die Schülerinnen und Schüler entwerfen und implementieren Modelle mit einer objektorientierten Programmiersprache. Sie entwerfen Programme mithilfe unterschiedlicher Methoden und validieren die Entwürfe. Sie entwickeln einfache Algorithmen selbstständig oder im Rahmen kooperativer Arbeitsformen in einer objektorientierten Umgebung. Sie bewerten die einzelnen Verfahren und schätzen deren Aufwand ab. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Strategien zur Reduktion komplexer Modelle auf ein notwendiges Mindestmaß. Sie verwenden unterschiedliche Lösungsstrategien, vergleichen die Ergebnisse und bewerten diese. Sie dokumentieren und präsentieren die Ergebnisse.

Datenverwaltung

Die Schülerinnen und Schüler modellieren mithilfe geeigneter Software Geschäftsprozesse zur Gestaltung der Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Sie beurteilen die Wirtschaftlichkeit von Geschäftsprozessen. Die Schülerinnen und Schüler analysieren vorgegebene Daten. Sie unterscheiden zwischen quantitativen und qualitativen Merkmalen. Dabei werten sie die Merkmale und Ausprägungen rechnerisch und graphisch aus. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über ein relationales Datenbankmodell. Sie implementieren die Datenbank. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Benutzerschnittstellen und binden sie in vorhandene Datenbanken ein. Sie berücksichtigen dabei in sämtlichen Phasen die Datenhoheit und den Zugriffsschutz auf die Datenbank. Sie dokumentieren ihre Tätigkeiten.

Lernfeldübersicht

1. Ausbildungsjahr
Lernfeld 1Lernfeld 2Lernfeld 3Lernfeld 4Lernfeld 5

40 Std.

Den Betrieb als Modell abbilden

80 Std.

Funktionale Zusammenhänge abbilden, beschreiben und berechnen

40 Std.

Objektorientierte Modelle entwerfen und implementieren

80 Std.

Algorithmen entwickeln und objektorientiert programmieren

80 Std.

Verfahren der linearen Algebra und Modelle der Vektorgeometrie anwenden und bewerten

   exemplarische Lernsituation  
2. Ausbildungsjahr
Lernfeld 6Lernfeld 7Lernfeld 8Lernfeld 9

80 Std.

Änderungsverhalten von funktionalen Zusammenhängen abbilden und diskutieren

80 Std.

Statistische und stochastische Grundprobleme lösen

80 Std.

Softwaresysteme mit objektorientierten Methoden konzipieren und realisieren

40 Std.

Datenbanken modellieren, implementieren und nutzen

3. Ausbildungsjahr
Lernfeld 10Lernfeld 11Lernfeld 12Lernfeld 12

80 Std.

Vorgänge mit der Integralrechnung analysieren

80 Std.

Parallele Prozesse gestalten und in Netzwerken programmieren

40 Std.

Vorgehensmodelle des Software-Engineerings auswählen und projektorientiert anwenden

80 Std.

Komplexe Softwaresysteme im Projekt konzipieren und realisieren


*Farbliche Zuordnung: Mathematische Modellierung,  Softwareentwicklung, Datenverwaltung