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Maurerin und Maurer (3-jährig) sowie Hochbaufacharbeiterin und Hochbaufacharbeiter im Schwerpunkt Maurerarbeiten (2-jährig)

Beruf der Bauwirtschaft

Am 1. August 2026 tritt der "Vorläufige Bildungsplan" für diese Ausbildungsberufe in Kraft. 

Maurerinnen und Maurer errichten stabile Konstruktionen und Bauwerke aus verschiedenen Baustoffen wie Ziegel, Beton, Naturstein und anderen Materialien. Die Tätigkeiten umfassen das Errichten von Mauern, Wänden, Decken und Fundamenten. Dafür benötigen sie ein fundiertes Verständnis von Bauplänen, um die Vorgaben der Architektinnen und Architekten und Bauingenieurinnen und Bauingenieuren zu berücksichtigen und so die statischen und bauphysikalischen Anforderungen zu gewährleisten. Sie benötigen umfassende Kenntnisse von Spezialbaustoffen und müssen kompetent in der Verwendung verschiedener Werkzeuge wie Kelle, Maurerkelle und Wasserwaage sein.

Von den Auszubildenden wird neben handwerklichem Geschick auch Präzision und die Fähigkeit zu Teamarbeit verlangt, um sich mit den anderen, am Bau beteiligten Gewerken, auszutauschen.

Die Lernfelder des ersten Ausbildungsjahres der Berufsausbildungen in der Bauwirtschaft (Bereiche Hochbau, Tiefbau, Ausbau) sind identisch. Eine gemeinsame Beschulung ist im ersten Ausbildungsjahr möglich.

Ausgangspunkt der didaktisch-methodischen Gestaltung der Lernsituationen in den einzelnen Lernfeldern sollen die Arbeits- und Geschäftsprozesse des beruflichen Handlungsfeldes sein. Dieses ist in den Zielen und den ergänzenden Inhalten abgebildet, die maßgeblich für die Unterrichtsgestaltung sind.

Im Kontext

Dieser Beruf ist dem Fachbereich Technik/Naturwissenschaften zugeordnet (siehe Bildungspläne für den Fachbereich Technik/Naturwissenschaften).