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Kauffrau für audiovisuelle Medien und Kaufmann für audiovisuelle Medien

Am 1. August 2007 trat der Lehrplan für diesen Ausbildungsberuf in Kraft.

Kaufleute für audiovisuelle Medien arbeiten in Medienunternehmen, insbesondere aus den Bereichen Fernsehen, Hörfunk, Film- und Videoproduktion, Musikproduktion, Multimedia und Filmtheater. Sie üben kaufmännische und organisatorische Tätigkeiten in den Arbeitsgebieten Produktion, Finanz- und Rechnungswesen, Marketing und Vertrieb aus. In Prozessen der betrieblichen Kontrolle und Steuerung wirken sie mit, indem sie Daten dokumentieren, aufbereiten und auswerten.

Die Auszubildenden erwerben im Rahmen der Ausbildung eine umfassende berufliche Handlungskompetenz und werden befähigt, auf der Basis von Fachkompetenz Aufgaben zu analysieren, Lösungswege aufzuzeigen und die Ergebnisse zu präsentieren. Dabei arbeiten sie oft projektbezogen und im Team. Insofern finden wesentliche Aspekte der Methoden- und Sozialkompetenz Berücksichtigung. Kaufleute für audiovisuelle Medien kommunizieren - auch in einer Fremdsprache - mit Kundinnen und Kunden, Lieferern, Dienstleistern, Rechteverwertern oder Teamkolleginnen und Teamkollegen. Aus diesem Grund sind in den Lernfeldern, in denen kommunikative Kompetenzen zur Aufgabenerfüllung erforderlich ist, entsprechende Zielformulierungen und Inhalte zu finden.

Im Kontext

Dieser Beruf ist dem Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung zugeordnet (siehe Bildungspläne für den Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung).