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Bergbautechnologin und Bergbautechnologe

vormals Bergmechanikerin/Bergmechaniker

Am 1. Februar 2011 trat der Lehrplan für diesen Ausbildungsberuf in Kraft.

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und gliedert sich in die Fachrichtungen

  • Tiefbautechnik
  • Tiefbohrtechnik.

Die Bergbautechnologin und der Bergbautechnologe sind im operativen Bereich eines Bergbaubetriebes der Tiefbautechnik bzw. Tiefbohrtechnik beschäftigt. Sie sind tätig beim Inbetriebnehmen, Bedienen und Warten von technischen Systemen, der Erschließung von Lagerstätten, beim Erstellen, Sichern und Betreiben von bergmännisch erstellten Hohlräumen, der Ver- und Entsorgung, der Gewinnung von Rohstoffen, bei der Deponierung und Lagerung von Stoffen.

Sie arbeiten an wechselnden Einsatzorten, die gekennzeichnet sind durch besondere geologische, klimatische und sicherheitliche Bedingungen, welche sich ändern und ein ständiges Anpassen von Betriebsmitteln und Arbeitsvorgängen notwendig machen. Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Fragen des Umweltschutzes sind durchgängiges Prinzip. Arbeiten werden im Team organisiert, kulturelle Identitäten berücksichtigt und mit bergmännischen Fachbegriffen auch in einer fremden Sprache kommuniziert.

Eine besondere Prägung erhält der Beruf dadurch, dass er von den Bergbautechnologinnen und Bergbautechnologen ein hohes Maß an Verantwortungsbereitschaft für Mensch und Umwelt verlangt.

Im Kontext

Dieser Beruf ist dem Fachbereich Technik/Naturwissenschaften zugeordnet (siehe Bildungspläne für den Fachbereich Technik/Naturwissenschaften).